Kombucha
Aufgüsse von Grün-, Oolong- oder Schwarztee bilden die Basis; ein SCOBY – eine symbiotische Kultur aus Bakterien und Hefen – vergärt den zugesetzten Zucker zunächst zu Alkohol, den Essigsäurebakterien weiter zu organischen Säuren umbauen. So entstehen Spannung, Säure und eine feine, lebendige Textur. Das im Tee enthaltene Koffein geht in der Fermentation übrigens verloren.
Je nach Stil setzt in einer zweiten Fermentation eine Komposition aus Früchten und ihren Säften, Kräutern, Hopfen oder Holz Akzente und schärft die Handschrift.
Dabei muss die Fermentation nicht auf Tee begrenzt bleiben: Immer mehr Produzenten arbeiten mit Kräuteraufgüssen (Tisanen), mit Kaffee oder auch mit entalkoholisiertem Wein. So öffnen sich neue Register – eigenständig und aromatisch differenziert.
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